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Mechanik geht vor Elektronik

Tischler sichern Fenster und Türen gegen Einbrecher – wirkungsvollen Einbruchschutz einfach nachrüsten

Fenster und Fenstertüren sind in Einfamilienhäusern die am meisten genutzte Schwachstelle. In Mehrfamilienhäusern wählen die Täter am häufigsten den Zugang über die Wohnungsabschlusstür – das zeigt eine aktuelle Studie der Kölner Polizei. Bild: Bettina Engel-Albustin

Fenster sollten mit sogenannten Pilzzapfen ausgestattet sein. Diese rasten bei verschlossenem Fenster ein und lassen sich beim Hebeln nicht überwinden. Sie bilden an Fenstern das wirkungsvollste Hindernis für Einbrecher.

Mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden: In Nordrhein-Westfalen sind die Zahlen der Wohnungseinbrüche in den letzten zwei Jahren deutlich gesunken – das zeigen die Statistiken des Landeskriminalamtes. In vielen Fällen bleibt es beim Einbruchversuch, weil die Täter nicht in die Wohnungen und Häuser gelangen oder nichts entwenden konnten. Das liegt hauptsächlich auch an wirkungsvollem Einbruchschutz. Die empfohlene Devise der Polizei lautet dabei: Mechanik vor Elektronik.

„Das bedeutet, dass bei der Planung von Einbruchschutzmaßnahmen die mechanischen Sicherungen an oberster Stelle stehen sollten“, sagt Martin Vogelsberg, Obermeister der Tischlerinnung Euskirchen. Viele Tischler haben sich auf den Einbau von einbruchhemmender Technik spezialisiert und können mit der mechanischen Absicherung Elemente wie Fenster, Türen und Kellerschächte mit Hilfe von Zusatzschlössern gegen rabiate Aufbruchsversuche schützen. „Der mechanische Widerstand kostet den Einbrecher Kraft und vor allem Zeit – Zeit, in der er Gefahr läuft, entdeckt zu werden“, so Vogelsberg.

Täter nutzen Schwachstellen

Die im Bereich Einbruchschutz spezialisierten Tischler wissen auch, wo die Schwachstellen am Haus liegen: Die beliebtesten Angriffspunkte sind Fenster bzw. Terrassen- und Balkontüren. Über 80 Prozent der Einbrecher in Einfamilienhäuser nutzen diese Schwachstellen, um in ein Haus einzudringen, denn konventionelle Fenster- und Türensicherungen sind kein großes Hindernis. „Routinierte Täter hebeln sie bei fehlendem Einbruchschutz in zehn Sekunden auf und sind daher auch nicht auf den Schutz der Dunkelheit angewiesen“, erklärt Martin Vogelsberg. Die meisten Einbrecher schlagen tagsüber zu, wenn berufstätige Wohnungsinhaber nicht zu Hause sind.

Sicherheit problemlos nachrüsten

Größtmögliche Sicherheit gegen ungebetene Gäste bietet dabei der mechanische Einbruchschutz. Martin Vogelsberg: „Besonders für Fenster und Türen, aber auch für alle anderen möglichen Schlupflöcher hält der Tischler wirksame Lösungen bereit.“ Von Winkelschließblechen, Mehrfachverriegelungen und Bandsicherungen für Türen bis hin zu Pilzzapfenverriegelungen, Zusatzschlössern und abschließbaren Fenstergriffen gibt es diverse Einbruchschutzlösungen. Diese lassen sich in der Regel auch problemlos nachrüsten und sorgen für optimalen Schutz. Abschreckender Effekt Zu den mechanischen Sicherungen können elektronische Einrichtungen wie Einbruchmeldeanlagen oder Kameras eine gute Ergänzung sein. Denn sie erhöhen für den Einbrecher noch einmal das Risiko, entdeckt zu werden. Außerdem haben solche Installationen einen abschreckenden Effekt.

31.01.2019 09:56 Alter: 80 Tage